Das Leben des John Todd, Geschichten eines Überlebenden.

  • Mein Name ist John,


    ich bin vor gut 12 Monaten mit meiner Familie nach Chernarus gekommen. Wir wollten als Familie neu Anfangen, uns ein neues Leben aufbauen und so habe ich damals einen Job als Geschäftsführer einer Baufirma in Berezino angenommen.


    Meine Frau Kate, unsere beiden Töchter Megan und Hope sowie unser alter Labrador Rüde Jake haben mich dabei begleitet. Alles war wunderbar und es hätte nicht besser laufen können, so dachten wir jedenfalls.


    Es ist jetzt knapp 8 Monate her seid das Virus ausgebrochen ist und den Großteil der Bevölkerung von Chernarus entweder tötete oder sie zu einem dieser Seelenlosen Dingern machte.


    Bis heute ist nicht genau bekannt wie das Virus entstanden ist, wo es hergekommen ist und warum es sich so schnell verbreiten konnte. Manche behaupten es sei in den Laboren des Militärs im Auftrag der Regierung hergestellt worden als Chemischer Kampfstoff und ist bei einem Unfall im Labor in die Luft geraten andere wiederum meinen es sei ein Mutiertes Virus und Gott würde damit die Natürliche Selektion vornehmen. Ich denke letzteres ist Schwachsinn.


    Ein solch Komplexes Virus welches Resistent ist gegen jedes der uns bekannten Antibiotika wurde sicherlich von Menschenhand hergestellt, von Wem ? Keine Ahnung, aber es arbeitet mehr als Effektiv und niemand ist sicher vor Ihm, jeder der Immun gegen das Virus ist kann sich glücklich schätzen.


    Wir haben die letzten Monate damit verbracht einiges an Vorräten zusammen zu tragen und nach brauchbaren Gegenständen zu suchen welche zurückgelassen wurden als die Menschen versucht haben das Land fluchtartig zu verlassen.


    Bis jetzt haben wir überlebt, aber wie lange noch?


    Wir haben einen entscheidenden Fehler gemacht, wir haben bei unserem geschäftigen Treiben und unserem Kampf um das Überleben die Jahreszeiten vergessen. Die Tage sind kurz geworden, die Nächte dafür um so länger und Kälter. Der Winter hat Einzug gehalten in Chernarus und die Temperaturen fallen immer weiter, Nachts raus zu gehen ist nun kaum mehr möglich und selbst am Tage ist man dem Kältetod nahe wenn man sich zu lange draußen aufhält ohne die richtige Kleidung oder sich an einem Feuer zu wärmen.


    Es wird immer schwieriger Nahrung zu finden, das anbauen von Gemüse ist nicht mehr möglich wenn der Boden gefroren ist und die Obstbäume tragen keine Früchte mehr. Ich muss mir meine Vorräte gut einteilen und mich auf den Weg machen um in den Wäldern zu Jagen. Ab und zu finde ich noch Konserven in den Verlassenen Häusern der Städte, aber auch das wird seltener.


    Möge Gott uns beistehen. !







    Wenn du dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel. Der Teufel verändert dich!